Cornelia Döring ist als Jugend- und Schulsozialarbeiterin bei der Gemeinde Villmar tätig und dadurch seit September 2017 ein fester Bestandteil unserer Schule. Frau Döring ist Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer und jederzeit über die unten aufgeführten Kontaktdaten erreichbar.
Allgemein betrachtet handelt es sich bei der Schulsozialarbeit um ein eigenständiges Leistungsangebot der Jugendhilfe, das innerhalb der Organisationsform Jugendhilfe tätig wird und verschiedene Methoden der sozialen Arbeit in einem sozialpädagogischen Gesamtkonzept vereint. Dieses Leistungsangebot ergänzt Schule durch sozialpädagogische Professionalität und bildet somit eine Schnittstelle zu Hilfsangeboten weiterer Stellen und Institutionen. Die Schulsozialarbeit setzt bereits in der Grundschule an, um rechtzeitig und wirksam Hilfsangebote im Kontext Schule zu etablieren. Dabei wird das Ziel verfolgt, entscheidende Grundlagen für die Bildungsbiographie junger Menschen zu legen. Schulsozialarbeit versucht, die Schülerinnen und Schüler in ihrem gesamten Umfeld zu begreifen, bestehende Problemlagen ganzheitlich zu erklären, sich neu entwickelnde Problemfelder rechtzeitig zu erkennen und präventive Arbeitsansätze zu entwickeln. Dies trägt dazu bei, dass die Probleme einzelner Schüler/-innen und ihrer Familien, in ihrer individuellen Biographie und/oder bei der Bewältigung der Schullaufbahn reduziert oder auch gelöst werden können. Schulsozialarbeit soll frühestmöglich Lösungswege aufzeigen und die Bereitstellung notwendiger Hilfen ermöglichen. Dadurch trägt sie zur Chancengleichheit bei und dient zugleich dem Abbau sozialer Benachteiligung.
Präventive Arbeit
Beratungsangebote
Gruppenarbeit
Eltern- und Familienarbeit
Netzwerkarbeit
Jugend- & Schulsozialarbeit
Cornelia Döring
Zimmer: 2. OG im Rathaus, Peter-Paul-Straße 30, 65606 Villmar
Tel.: 06482/9121-26
Mobil: 0152/24234135
Fax: 06482/5782
E-Mail: cornelia.doering@villmar.de
Corona macht kreativ. Dies zeigte sich auch in dem Schulhofprojekt der Schulsozialarbeit, was mit den Sätzen: „Die Hickelhäuschen sehen nicht mehr schön aus. Die könnten wir doch neugestalten.“, begann. Gesagt - Getan! Doch blieb es nicht nur bei den Hickelhäuschen. Das Team der Schulsozialarbeit, Conny Döring und ihre Praktikantin Anna-Lena Scheu, planten im Handumdrehen den gesamten Schulhof neu zu gestalten. „Wenn wir schon keine Aktion mit Kindern durchführen können, dann wollen wir wenigstens etwas für die Kinder machen.“
So planten sie auch auf Wunsch von den Lehrerinnen ein Quietschifeld aufzuzeichnen, um bspw. Sportunterricht auf dem Schulhof durchführen zu können. Neben dem großen Hickelhäuschen kamen noch die Spiele „Twister“ und „Mensch ärgere dich nicht“ hinzu, bei dem die Kinder selbst die Spielfiguren sein können. Damit sich, aber noch mehr Kinder auf dem Schulhof austoben können, wurde noch ein Bewegungsparcours angelegt.
Abgerundet wurde das Projekt mit zwei Graffiti-Kunstwerken von den Künstlern Scid & Harti aus Gießen und mit drei großen Holzstiften - angefertigt von Frau Dörings Ehemann - die in Zukunft alle ‚Herzlich Willkommen‘ heißen.
Fünf Tage Schulhofmalerei liegen nun hinter Conny Döring und Anna Lena Scheu. Sie freuen sich auf die strahlenden Gesichter der Kinder. „Wir haben noch mehr Ideen und hoffen, dass wir in diesem Jahr noch einiges mehr umsetzen können.“
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Ein positives Lernklima und ein friedliches Miteinander in der Klasse steigern die Freude am Lernen. Es ist wichtig, die Kinder bereits in der 1. Klasse gezielt dabei zu unterstützen, wie sie schwierige Situationen mit anderen Schülern und Schülerinnen meistern, fair miteinander umgehen und sich kooperativ verhalten können. Um genau dieses zu erreichen wird ab dem zweiten Halbjahr 2019/2020 das Sozialtraining mit Ferdi einmal in der Woche von unserer Schulsozialarbeiterin durchgeführt.
Dabei geht sie immer mit der 1. Klasse und dem Chamäleon Ferdi auf Schatzsuche. Auf spielerische Art und Weise werden den Kindern in einem mehrstündigen Trainingsprogramm Regeln für einen fairen Umgang miteinander nähergebracht. Während des Trainings beschäftigen sich die Kinder mit dem Erkennen und Benennen von Gefühlen, dem Einfühlen in andere sowie dem Einüben positiven Verhaltens in schwierigen Situationen. Gemeinsam mit Ferdi erleben sie ein spannendes Abenteuer mit Gespenstern und erreichen nur durch Zusammenhalt das Ziel: den verborgenen Schatz.
Das Training ist in vier Stufen gegliedert, die aufeinander aufbauen und sich wie folgt darstellen:
Für das Training erhalten die Kinder von der Schulsozialarbeiterin ein Arbeitsheft, um am Ende jeder Stunde des Trainings das Gelernte zu vertiefen. Das Training beinhaltet zudem einen Punkteplan, der zum Erreichen des Schatzes notwendig ist. Um auch Transparenz für Eltern zu schaffen, wie das Training verlaufen ist, erhalten die Kinder nach jeder Stunde einen Sticker ins Amanaheft.
situationsorientierte Projekte in Absprache mit der Klassenleitung z.B. Klassenzusammenhalt, Umgang mit Wut, Klassensprecherwahl, Baumpflanzaktionen, Medienprojekte o.ä.
„Cool and Safe“ ist ein internetbasiertes Training zur Gewaltprävention. Dieses Training trägt dazu bei, die Selbstbehauptungskompetenz von Kindern gegenüber Gleichaltrigen und Erwachsenen zu stärken und vermittelt zugleich Handlungsstrategien zum Umgang mit Gefahrensituationen. Im Training wird dem Schutz vor den Gefahren des Internets und vor Gewalt durch fremde und bekannte Personen ein besonderer Stellenwert eingeräumt. „Cool & Safe“ arbeitet interaktiv, bindet die Kinder anhand von Kurzfilmen, Zuordnungsspielen, Fotos und „Smoogy“ das Avatar spielerisch ein.
„Cool & Safe“ ist in folgenden Modulen inhaltlich wie folgt unterteilt:
Das Training wird in Rücksprache mit der Klassenleitung in den Stundenplan integriert und umfasst zwischen 2-3 Unterrichtsstunden. Zur Vertiefung der Inhalte erhalten die Kinder ein Arbeitsheft von der Schulsozialarbeiterin, welches in der Schule oder zu Hause bearbeiten werden kann.
Die 3. Klasse hatte sich zusammen mit unserer Schulsozialarbeiterin Conny Döring eine Woche dem Projekt „Demokratie“ verschrieben. Dabei setzten sie sich mit Themen wie Mehrheitsentscheidungen, demokratischen Werten, Inklusion aufgrund des Grundgesetzes Artikel 3, Partizipation, Kinderrechte und Meinungspluralismus auseinander. Der Höhepunkt des Projektes war die Wahl des Klassensprechers bzw. der Klassensprecherin.
Hier waren die Schülerinnen und Schüler mit großem Eifer bei der Sache. Sie entwarfen Wahlplakate, stellten ihre Ziele vor und wählten zum Schluss - wie die Großen - mit allem, was dazugehört: Stimmzettel, Wahlkabine und geheime Wahl. Als die Stimmen ausgezählt waren, hatte Milla gewonnen. Amelie wurde zur Stellvertreterin gewählt.
Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler den gesamten Prozess der demokratischen Wahl hautnah mitbekommen hatten, war die Akzeptanz des Ergebnisses unumstritten.
Die Kinder hatten in dieser Woche – außer den üblichen Schulfächern- eine Menge dazugelernt, was sich auch im Schulalltag nachhaltig bemerkbar macht.
Na, das war eine Überraschung für die 4. Klasse zum Abschluss der Grundschulzeit. Die Schulsozialarbeiterin und Jugendpflegerin der Gemeinde Villmar Conny Döring hatte es zusammen mit der Klassenlehrerin Sabrina Dekker wahrhaftig geschafft, die Viertklässler total zu verblüffen. Sie hatten ein Filmteam, Thomas Schneider-Trumpp und seine Frau Esther Trumpp, engagiert, um mit den Schülerinnen und Schülern einen Trickfilm zu drehen. Dabei durfte natürlich das Klassentier Drache „Hartlieb“ nicht fehlen.
Im evangelischen Gemeindehaus war schon ein Filmset mit Greenbox aufgebaut und so erhielten die Kinder Einblicke in die Technik und das Fachwissen eines Trickfilmers. Dabei kamen erstaunliche Aufnahmen heraus: die Viertklässler mit einem Riesenbleistift oder im Maul von „Hartlieb“. Der Inhalt des Kurzfilms war so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, ihre Klasse betreten und augenblicklich geschrumpft werden.
Die Aufnahmen haben den Kindern einen Riesenspaß gemacht und den fertigen Film duften sie dann als Highlight in voller Länge gemeinsam mit Eltern und Geschwistern auf der Abschlussfeier sehen.
An einem Schultag im Herbst machte sich die 4. Klasse zusammen mit der Sozialarbeiterin Conny Döring und Herrn Saltenberger auf den Weg in den Wald.
Dort wurden sie bereits erwartet,um unter fachlicher Anleitung einen Baum anzupflanzen. Für jeden Schüler und jede Schülerin war ein Bäumchen vorhanden. Nun erfuhren sie erst einmal, wie mühselig es ist, im harten Waldboden ein Loch zu buddeln, das tief genug ist, um das Bäumchen fachgerecht zu verankern. Doch wenn man sieht, wie stolz die angelernten Baumpflanzer nach getaner Arbeit sind, war es aller Mühen wert.